Mein erste Buchvorstellung auf Blogstorys im Jahr 2012 ist ein richtige WOW Buch. Beim lesen des Buches hatte ich immer wieder solche Gedanken wie „wow – das wusste ich gar nicht“, „wow – so geht das auch“ oder wie „wow – das ist ja mal coool“ usw. usw.

Das Buch „Fine Art Fotografie – Perfektion in Schwarzweiß und Farbe“ von Klaus Mangold ist beim mitp-Verlag in der Edition Profifoto Ende 2011 erschienen. Vorab gesagt in diesem Buch erfährt der Leser wie und was man alles bei der Bilderstellung und mit der Bildbearbeitung bzw. –Verarbeitung bewirken kann.

Auszug aus dem Klappentext: „Weniger ist mehr“ – das ist der Leitgedanke vieler Fine Art Fotografien. Die Fine Art Fotografie lebt von der Vision des Fotografen von seinem perfekten Bild. Akribie und Sorgfalt gehören ebenso dazu wie die Abstraktion und der Verzicht auf Unwesentliches.
Fine Art Fotografien orientieren sich am kreativen Idealbild des Fotografen. Somit ist diese Art der Fotografie nicht mehr nur ein abbildender, dokumentativer Vorgang, sondern sie besitzt eine aktiv gestaltende Komponente als Kern. Es zählt nur die Fotografie an sich. Der Autor Klaus Mangold zeigt Ihnen in diesem Buch, wie Sie mit gestalterischer und atmosphärischer Feinheit als auch mit gezielter Reduktion zum immer perfekteren Bild gelangen.
Egal ob Farb- oder Schwarzweißfotografie, Landschaft- oder Porträtaufnahmen – dieses Buch weiht Sie in die Geheimnisse der Fine Art Fotografie ein. Der Autor Klaus Mangold legt den Schwerpunkt der Suche nach dem perfekten Bild auf die fotografisch-gestalterische Ebene. Doch auch die technischen Fragen insbesondere in Bezug auf die Bildbearbeitung am Computer sowie Druck und Präsentation der Werke werden ausführlich behandelt.
Interviews mit anderen Fotografen geben Ihnen einen Einblick in die individuellen Arbeitsweisen und Sichtweisen von Fine Art Fotografen.

Für mich war nie ganz klar was ist Fine Art Fotografie wirklich. Was steckt dahinter. Aber was ist es nun? Dazu will ich die Rezension mit einem Zitat aus dem Buch starten. Diese Sätze haben mich das ganze Buch begleitet.

„Es ist eine Fotografie, für die eine emotionale Auseinandersetzung wesentlich ist. Der idyllische Sonnenuntergang, der eben einfach nur schön ist, erfüllt diese Kriterien genau so wenig wie eine schöne Blumenwiese für sich allein. Stattdessen geht es um Bilder, bei denen der Betrachter nicht nur unbeteiligter, distanzierter »Anschauer« ist. Die Bilder sollen bei ihm etwas anstoßen, eine Saite zum Schwingen bringen und im Idealfall einen zentralen Moment herausheben, eine kleine Episode oder sogar Geschichte erzählen, deren Fortsetzung offen bleiben kann. – Zum Eintritt ins »Kopfkino« wird herzlich eingeladen!“

Das Buch von Klaus Mangold ist in dreizehn Kapitel aufgeteilt und liest vom Schreibstil her sehr schön und flüssig. Der Autor schafft es immer wieder mit kurzen Einblicken in die analog Welt (die alte Welt) den spannungsbogen aufzubauen. Ja Spannungsbogen wie bei einem Krimi.

Der erste Teil des Buches befasst sich mit der Erklärung bzw. die Erklärungen zu Fine Art. Mit dem Sehen und der Fotografie von Bildern und Szenen. Der Block schließt mit dem Kapitel 4 und einer Bildstrecke. Der zweite Block geht es im Wesentlichen um Farben / Graustufen technische Bildwerte lesen, interpretieren und optimieren. Der RAW Converter wird hier in einem Kapitel ausführlichst erklärt und zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten. Weiter geht’s mit dem Thema HDR und dem Umgang mit Farben. In diesem Kapitel werden die verschiedenen Farbmodell (auch LAB) sehr ausführlich erklärt und beleuchtet. Dieser Block wird mit einem einer Fotoserie wieder abgeschlossen. Der dritte und letzte Teil des Buches befasst sich mit Druck und Präsentation der Bilder. Ein schöner gelungener Abschluss, da hier nur die Möglichkeiten (gerade im Bereich der Präsentation) aufgezeigt werden und nicht von Klaus Mangold versucht wird zu tief in diese Fachthemen einzusteigen.

Zum Abschluss bringe ich noch ein Zitat aus dem Vorwort des Buches:
„Ich möchte jetzt keine weitschweifigen philosophischen Betrachtungen anstellen, sondern ich hoffe einfach, dass es mir gelungen ist, viele kleine Stolpersteine in diesem Buch zu verstreuen, von denen einige auch für Sie als Denkanstoß dienen, um auf die eigene Fotografie einen neuen, bisher unbekannten Blickwinkel zu öffnen.“

Dazu kann ich nur sagen das ist Ihnen Herr Mangold voll gelungen! Danke für ein sehr inspirierendes Buch.

Kaufen könnt Ihr das Buch hier auf der Verlagsseite

 

Bewertung:  ★★★★½ 

Buchdaten:
Buch: 224 Seiten (Farbe) – Softcover
Verlag: mitp-Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-8266-9153-9

 

Vielen Dank für das  zur Verfügung stellen des Emplares an den

Dann begebe ich mich wieder auf die Suche nach neuen Storys…

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